FAQs

Foodsharing ist immer kostenlos. Man muss nichts eintauschen. Wie alle ehrenamtlich Tätigen freut man sich über Lob und Anerkennung. Unser Feldkirchner Foodsharer/Foodsaver Silvia hat immer Verwendung für Kisten und Planen oder auch eine alte Tiefkühltruhe. Mehr Info zu Silvia unten.

Bitte bring Taschen, Körbe, Gefäße, Gemüsebeutel mit. Es kann alles dabei sein von losen Eiern, Quark zum Abfüllen im 5kg Eimer, Gemüse, Obst, Senftuben, u.v.m.

Bitte haltet die jeweils aktuellen Corona Regeln genau ein (Abstand, Mundschutz, Handschuhe).

Foodsharing will Lebensmittel vor der Entsorgung retten. Kooperierenden Betriebe sind Bäckereien, Obst- und Gemüsehändler, Filialen von Supermärkten, Wochenmärkte, Restaurants, Kantinen, Cafés, Catering-Services, der Großhandel, Bauernhöfe u. v. m. Aber auch private Personen mit kleineren Mengen (genannt Essenskorb).

Foodsharing und Tafel haben unterschiedliche Ziele und unterliegen unterschiedlichen Regeln. Nein, man nimmt keinem Bedürftigen etwas weg.

Foodsharing Feldkirchen – aktuell immer in der Ottostr. 10, weil es derzeit nur einen aktiven Foodsharer (Silvia) in Feldkirchen gibt. Vielleicht kommen noch weitere Adressen dazu? Und ja, geh in den Garten rein bis zur Haustür. Vor der Haustür stehen die Sachen. Bei Fragen einfach klinkelng. Ansonsten mitnehmen was man brauchen kann, egal wie viel und fröhlich winken falls Silvia und Familie in der Nähe sind. Sie erklären gerne auch mehr zu Foodsharing! Wenn jemand 20 Salatköpfe für seine Hasenfarm mitnehmen will, wäre es schon schön kurz zu klingeln und nett zu fragen und vielleicht am Abend erst wiederzukommen. Einfach miteinander sprechen.

Wann? Es gibt keine festen Termine oder Uhrzeit. Alles hängt vom Angebot ab und von der Zeit der ehrenamtlich Arbeitenden. Silvia informiert meist über nebenan.de über ihre Foodsharing Aktionen. Wir, die Umweltgruppe, posten fast immer einen Hinweis auf unserem Instagram Feed.

Weiter unten hat Silvia sehr schön beschrieben was Foodsharing ist und warum sie das macht.

Unter foodsharing.de kann man alles nachlesen. Auch wo der Gesetzesgeber aktuell blockiert, warum Supermärkte Schwierigkeiten haben abgelaufene Lebensmittel direkt weiterzugeben und diesen Umweg gehen müssen.

Als Erstes das Wichtigste. Bitte unterstützt die aktuelle Petition!

Aktuelle Petition von foodsharing.de – bitte unterstützen!

Hier der Link zur Petition von Foodsharing und der deutschen Umwelthilfe.

https://www.change.org/p/landwirtschaftsministerin-julia-klöckner-lebensmittel-retten-muss-einfacher-werden-rechtssicherheit-bei-lebensmittelspenden

Einfach anklicken. Ihr bekommt tiefer gehende Infos und könnt danach entscheiden, ob ihr unterstützen wollt oder nicht.

Foodsharing aus dem Garten – eine Aktion der Umweltgruppe

Hier ein Hinweis zu einer aktuellen Aktion der Umweltgruppe aus dem Gemeindeblatt Feldkirchen April 2020, S.12 – natürlich nicht annähernd vergleichbar mit Silvias Aktionen.

Gemeindeblatt April, S. 12

Foodsharing in Feldkirchen – Aktionen von Silvia

Liebe Freunde der Umweltgruppe Feldkirchen,

Mein Name ist Silvia Freese, bin 39 Jahre alt und wohne mit meinem Mann sowie unserem Sohn seit 2012 in Feldkirchen.
Aufgewachsen bin ich im Nachbarort Haar, bevor es mit ein paar Jahren zunächst ins Ausland und anschließend ins Allgäu verschlagen hat, wo ich meinen jetzigen Mann kennenlernen durfte. Da wir uns seit je her ehrenamtlich engagieren, habe ich 2018 bei der ortsansässigen Tafel angefangen. Bei dieser Arbeit bin ich auf Foodsharing aufmerksam geworden.

Foodsharing?
4 Mrd. Tonnen Lebensmittel werden weltweit jedes Jahr produziert, davon werden über 1,3 Milliarden Tonnen verschwendet. Ca. 40% davon sind noch völlig genießbar (Europa). Ca. 60% Verschwendung wären vermeidbar durch Hersteller, Betriebe und Privatleute. Die Produktion von Lebensmitteln verbraucht Ressourcen: Anbau- und Lagerfläche, Wasser, Energie (Kühlung, künstliches Licht, Transport), Arbeitszeit, Rohstoffe (Verpackung) u.a.

Wir sind in erster Linie eine 2012 entstandene ökologische Bewegung und wollen erreichen, dass Ressourcen und Umwelt geschont werden, indem möglichst viele Lebensmittel verwertet werden. Außerdem wollen wir Bewusstsein schaffen für den Wert von Lebensmitteln – bei allen Beteiligten: Produzierende, Handelnde,Kaufende.
In Deutschland/Österreich/Schweiz sind über 25.000 Freiwillige, sogenannte Foodsaver, aktiv. Es kooperieren über 3.000 Betriebe, bei denen bisher schon 7,8 Millionen Kilogramm Lebensmittel vor der Verschwendung bewahrt worden sind.Und es kommen wöchentlich neue Betriebe und neue freiwillige Helfer dazu.

Wie retten wir Lebensmittel vor der Verschwendung?
Wir gehen in Betriebe, die mit uns eine Kooperation eingegangen sind, und holen die unverkäuflichen aber noch genießbaren Lebensmittel ab – bspw. der Apfel mit Druckstelle oder die krumme Möhre. Unsere Kooperationspartner sind Supermärkte, Bäcker, Bioläden der kleine Kiosk ums Eck. Zudem holen wir frisch zubereitete Speisen aus Kantinen, vom Catering Service oder auch von Volksfesten oder Messen ab.
Jeder Veranstalter/Händler, der an uns Spenden will, sodass die Lebensmittel nicht im Müll landen, kann sich via ebersberg@foodsharing.network an uns wenden.

Was ist unsere Mission?
Unser Ziel ist, auf persönlicher Ebene Aufklärung, Umdenken und verantwortliches Handeln anzustoßen.
Im Rahmen unserer Arbeit möchten wir dazu beitragen, allen Menschen den Zugang zu guten, hochwertigen Lebensmitteln zu ermöglichen. Wir versuchen durch unsere Tätigkeit den Menschen zu zeigen, dass auch eine krumme Gurke oder ein nicht mehr ganz so knackig aussehender Salat noch essbar sind.

Wer kann mitmachen?
Foodsharing bringt Menschen unterschiedlichster Hintergründe zusammen und begeistert zum Mitmachen, Mitdenken und verantwortungsvollem Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten.
Denn Foodsharing KANN jeder machen und es IST für jeden. Bei uns gibt es keine Bedürftigkeit. Unser gemeinsames Ziel ist es die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und durch unsere Tätigkeit auch den Handel zum Umdenken zu bringen.

Es gibt keine andere Initiative dieser Größe, welche in diesem Umfang ehrenamtlich tätig ist, öffentlich kommuniziert, wie viele Lebensmittel weggeworfen werden, und aus einer Nachhaltigkeitsperspektive Lösungsansätze bietet.

Jeder kann aktiv werden!
Meldet euch auf der Seite Foodsharing.de an (kostenlos!) und wenn Ihr zu
Hause Lebensmittel übrig habt die Ihr sonst wegschmeißen würdet, erstellt einen kostenlosen Essenskorb – dann kann ein anderer sich die Sachen bei euch abholen.

Oder wollt Ihr selbst aktive*r Retterin*in werden? Dann werde Foodsaver und holt aktiv in den Betrieben ab. Wie Ihr Foodsaver werdet könnt Ihr entweder auf der Webseite nachlesen oder Ihr schreibt mir (silvia.freese@yahoo.de) dann kann ich es euch sehr gerne erklären.

Ich hoffe das wir alle zusammen die Welt ein klein wenig verbessern können.
Lg Silvia

Silvia, DU BIST SUPER!

Silvia informiert meist über nebenan.de über ihre Foodsharing Aktionen. Wir, die Umweltgruppe, posten fast immer einen Hinweis auf unserem Instagram Feed.